Deutschland Deutschland Tel. 09003 311 111
(1,59€/Min.-Festnetz)Endpreise inkl.gesetzl.MwSt.
Schweiz Schweiz Tel. 0901 77 77 71
(2,00CHF/Min.-Festnetz)Endpreise inkl.gesetzl.MwSt.
Österreich Österreich Tel. 0900 440 177
(1,56€/Min.-Festnetz)Endpreise inkl.gesetzl.MwSt.
(Mobilfunktarif ggf. abweichend)
Bewertungen und Erfahrungen zu facella.de Bookmark and Share
Besucher gesamt: 507.421
Besucher heute: 19
Besucher gestern: 74
gerade online: 0
Berater Besetzt: keine
Berater Pause: keine
Vorübergehend nicht erreichbar: keine
SMS Chat
Die Alternative zur 0900er! Prepaid / Paypal
22310 - Die Alternative - Nur fuer Mobilfunk
Deutschland Deutschland Tel. 09003 311 111
(1,59€/Min.-Festnetz)Endpreise inkl.gesetzl.MwSt.
Schweiz Schweiz Tel. 0901 77 77 71
(2,00CHF/Min.-Festnetz)Endpreise inkl.gesetzl.MwSt.
Österreich Österreich Tel. 0900 440 177
(1,56€/Min.-Festnetz)Endpreise inkl.gesetzl.MwSt.
(Mobilfunktarif ggf. abweichend)

Ostern.     

Ostern war früher um einiges anders und bescheidener. In meinen Kindertagen freuten wir uns auf das Eiersuchen und über Süßigkeiten im Nest. Heute darf es gerne etwas mehr sein. Im Osternest werden die Geschenke größer. Spielzeug, Parfum Geschenkgutscheine und Deko lassen die Kassen klingeln. Dieser Trend beschert dem Einzelhandel hohe Umsatzsteigerungen, fast wie zu Weihnachten.

Ostern, ein Feiertag zum Gedenken an die Auferstehung Jesu ist das wichtigste Fest des Christentums. Ursprünglich war es das Fest der germanischen Ostera (Göttin der Morgenröte). Die Menschen dankten der Göttin Ostara für den Frühling, außerdem war auch ein Fest der Liebe. Aus dieser Zeit stammt auch der Opferbrauch Ostereier zu vergraben, zu verschenken und zu essen. Das Ei, Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit, war Nahrung, aber auch Opfer und Liebesgabe. Selbstverständlich durfte ein Osterfeuer als Symbol für die Sonne nicht fehlen. Die Sonne wurde als Garant für Wachstum und Fruchtbarkeit geradezu kultisch verehrt. Auch 2011 Jahre nach Christi Geburt ist das geweihte Osterfeuer in der Nacht vom Karsamstag die Einleitung der österlichen Liturgie.

Die heidnischen Feste sollten in Vergessenheit geraten und wurden deshalb auf christlich getrimmt. Dem Klerus war eines klar, Feste waren für die Menschen im Jahreskreislauf wichtig. Gegen Verbote hätten sich die Menschen aufgelehnt und ihre Zeremonien im Geheimen abgehalten. Statt die heidnischen Feste zu verbieten, wurden sie in den christlichen Glauben integriert.

Die Angst vor dem Heidentum besteht nach wie vor. Wie ist es sonst zu erklären, das eine Buchhandelskette mit Ihrer Werbung für "das Hasenfest" die Kirche in Aufregung versetzt? Gemeinsam rufen Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche die Bevölkerung zum Boykott auf. Ein willkommenes, aber plumpes Ablenkungsmanöver? Der katholischen Kirche laufen die Gläubigen in Scharen davon. Das liegt bestimmt nicht am Osterhasen sondern am aktuellen Missbrauchsskandal, der jahrelang vertuscht wurde. Gerade der Hase steht für Fruchtbarkeit, im alten Byzanz war der Hase ein Symbol für Christus. Der Osterhase gehört seit vielen Generationen zum Volksbrauchtum. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass so ein unschuldiges Tier die Gläubigen mit subversivem Gedankengut infiltriert und so die Kirche zum Einsturz bringt.

Osterhäslein

Drunten an der Gartenmauer
hab' ich sehn das Häslein lauern.
eins, zwei, drei: liegt’s ein Ei,
lang wird's nimmer dauern.

Kinder, lasst uns niederducken!
Seht ihr's ängstlich um sich gucken?
Ei, da hüpft's und dort schlüpft's
durch die Mauerlucken.

Und nun sucht in allen Ecken,
wo die schönsten Eier stecken,
rot und blau und grün und grau und mit Marmorflecken.

(Friedrich Güll 1812-1879)

Wir wünschen Ihnen ein sonniges Osterfest.
IhrTeam

zurück zur Übersicht