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Kräuter - Helfer am Wegesrand.   

Kräuter, überall sind sie jetzt zu finden. Felder, Wälder und Wiesen bergen im Frühling, Sommer und Herbst wahre Schätze. Manchmal bunt und auffällig, manchmal klein und unscheinbar, warten sie nur darauf, entdeckt zu werden. Hexen und Kräuterkundige zieht es jetzt hinaus in die Natur, wer sich auskennt weiß um den rechten Erntezeitpunkt der Kräuter. Manche Sorten werden im Morgentau gesammelt, andere wiederum nur bei Vollmond. Auch bei Präparaten für die Schönheitspflege wie z. B. Badezusätze, Cremes und Haarpflegemitteln ist dies besonders wichtig.

Natürlich gibt es für jedes Kraut eine lateinische Bezeichnung, aber der Volksmund verrät oft besser, wofür es sich eignet. Wie z. B. Pest- oder Lungenkraut. Früher wurde z. B. Zinnkraut nicht nur als Medizin, sondern auch zum Putzen und polieren für Zinngeschirr verwendet. Auch die Distel Feldmannstreu erfüllte einen besonderen Zweck. Adam Loniceri schwört  in seinem Kräuterbuch von 1703 auf die Wirkung der Distel bei gesundheitlichen Problemen. Zur Potenzsteigerung empfiehlt er damals einen Sud aus der Feldmanntreuwurzel der mit Honig zubereitet wurde. Wegen seiner ätherischen Öle, Saponine und Gerbstoffe findet Feldmannstreu immer noch Verwendung in pflanzlichen Arzneimitteln gegen Husten und Erkrankungen der Harnwege. Kräuter sind vielseitig verwendbar, sie sind nicht nur dekorativ und schmackhaft, sondern entfalten ihren heilende Wirkung in Salben, Tees, Tinkturen und Tabletten.

Ackerstiefmütterchen, diese Bezeichnung stammt aus dem Volksmund. Die beiden obersten Blütenblätter sind demzufolge zwei Stühle, die die Stiefmutter für sich beansprucht. Die beiden seitlichen sind für die eigenen Töchter reserviert. Die Stieftöchter müssen sich den untersten Stuhl teilen. Die Blüten des Ackerstiefmütterchens sind essbar. Der Geschmack ist dem Kampfer sehr ähnlich. In der Küche eignen sich hervorragend als Dekoration z.B. für Suppen, Salate und Getränke. Die Blüten eignen sich auch zur Likörherstellung. Die getrockneten Blüten sind als traditionelles Heilmittel bei Erkältungen und Husten bekannt. Naturheilkunde: Zur äußerlichen Behandlung eignen sich Teeumschläge, mit denen sich Hautprobleme wie z. B. Akne gut behandeln lässt.

Wermut ist auch unter den Namen Magenkraut, bitterer Beifuß oder Absinth bekannt. Wermut hat einen würzigen aber auch sehr bitteren Beigeschmack, daher kommt Ausdruck "Wermutstropfen". Bei fetten Speisen wie z. B. Schweinebraten werden die Blätter zum Würzen immer in Kombination mit Pfeffer, Salz, Zwiebel und Knoblauch verwendet. Als Wermutwein eignen sich Rot- oder Weißwein, der mit Wermut und Mittelmeerkräutern aromatisiert  wird. Naturheilkunde: Schon seit dem Mittelalter war der Wermut das Allheilmittel. Wermuttee hilft bei Magenbeschwerden und regt die Leber-, Gallen- und Nierentätigkeit an.

Ackerhellerkraut ist im Volksmund auch als Ackerpfennigkraut bekannt, weil die Schotenfrüchte an Münzen (Heller) erinnern. Durch Inhaltsstoffe wie Senföl, Vitamine und Magnesium ist der Geschmack scharfwürzig und kresse ähnlich. Die jungen, zarten Blätter und Blüten eignen sich für Salate, Dips Quark und Wildkräutersuppen. Naturheilkunde: Ackerhellerkraut wirkt entzündungshemmend Tee und Tinkturen daraus können äußerlich und innerlich angewendet werden. Außerdem hilft es gegen Menstruationsbeschwerden.
Ackerhellerkraut ist Schleim lösend und schweißtreibend deshalb wird es auch gerne bei Fieber und Bronchitis verwendet.

Auch der hochgiftige Fliegenpilz macht seinem Namen alle Ehre. Früher wurde ein Stück davon in gezuckerte Milch eingelegt. Mit seiner leuchtend roten Farbe lockte er die Fliegen an und macht ihnen dann mit seinem Gift Muskarin den Garaus.

Grundermann auch Gundelrebe genannt war schon zu Zeiten Hildegard von Bingen ein beliebtes Heilmittel. Sehr fein gehackte junge Blättchen vom Gundermann geben dem Salatdressing, Kartoffel- und Nudelsalat ein interessantes Aroma. Naturheilkunde: Bei Ohrenentzündung wird das Kraut heiß überbrüht, warm in ein Leinentuch geben und auf die Ohren gelegt.

Gänsefingerkraut ist auf vielen Wiesen zu finden. Gemischt mit anderen Kräutern eignet es sich als Kräuterbitter nach fettem Essen. Naturheilkunde: Wegen seiner
krampflösenden Eigenschaften hilft es bei Durchfällen und Unterleibskrämpfen.

Gänseblümchen, "Er liebt mich - er liebt mich nicht ..." Erinnerungen an das alte Gänseblümchenorakel unserer Jugendzeit. Bei Gartenfesten sind die Blüten ein dekorativer Hingucker im Brotkorb, in Getränken und Salaten. Naturheilkunde: Zu Heilzwecken finden Blüten und Blätter gleichermaßen Verwendung. Gänseblümchen in Teemischungen helfen gegen Husten. Eine Gänseblümchensalbe, gemischt mit Ringelblumen oder Spitzwegerich bringt Linderung bei Hautkrankheiten.

Genießen sie jeden warmen Sommertag! Erfreuen Sie Augen, Gaumen und Nase mit leckeren Kräutern und duftenden Blumen.

Eine gute Zeit wünscht Ihnen

IhrTeam

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