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Essen und Trinken bis zum Abwinken.   

Die närrische Zeit ist wieder da. Egal, wie man es nennt, ob Karneval, Fastnacht oder Fasching, gefeiert wird, was das Zeug hält. Wir beginnen unsere närrische Reise daheim in Deutschland. Natürlich weiß ich, dass es in Deutschland Gegenden mit absoluter Karnevalsresistenz gibt - die werden deshalb bei unserer Reiseroute fein säuberlich umfahren. Heute werden wir gemeinsam Staatsgrenzen überschreiten, aber nicht nur das, wir wollen auch wissen, was es zu essen und zu trinken gibt. Dieser alte Brauch, mit heidnischen Wurzeln soll den Winter vertreiben. Halten wir also fest, bevor die christliche Fastenzeit beginnt, wollen sich die Menschen nochmal ordentlich austoben - deftiges Essen und Alkohol inbegriffen.

Historisches
Feiern, singen und tanzen, das machte damals wie heute hungrig und durstig. Kein Wunder, schließlich haben die Begriffe Karneval und Fasching mit Essen und Trinken zu tun. Karneval ist die Ableitung vom lateinischen "carnis levamen" = Fleischwegnahme. Das Wort Fasching, ursprünglich Mittelhochdeutsch "Vaschang", bedeutet Fass. Schon damals gab es fröhliche Trinkgelage, und aus besagtem Fass wurde meist Starkbier gezapft. Ein weiterer Brauch des Mittelalters, vor Beginn der Fastenzeit wurde am „fetten" oder „schmutzigen" Donnerstag zum letzten Mal geschlachtet. Mit dem Fett wurden besonders fette Mahlzeiten und Gebäck zubereitet. Krapfen gab es in alter Zeit nur zu Karneval. Hauptsächlich wurden Sie von Ordensleuten in den Klöstern verteilt, damit sich die Menschen vor der Fastenzeit nochmal ordentlich satt essen konnten. In einigen Regionen werden vereinzelte Krapfen zum Scherz, anstelle von Marmelade mit Senf gefüllt. Krapfen und Schmalzgebäck sind noch immer das Traditionsgebäck zu Karneval.

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.
Es wird jede Menge gefuttert, am liebsten Fetthaltiges in Verbindung mit reichlich Alkohol. Nicht nur Süßes wie Berliner Krapfen und Mutzemandeln sondern auch deftige Speisen sind im Karneval besonders gefragt.

Deutschland: Zu Karneval darf es gern etwas deftiger sein, schließlich braucht der Magen eine Grundlage zum Feiern. Traditionell werden in der Karnevalszeit besonders gerne Sachen gegessen, die in der Fastenzeit verboten sind. Typische Speisen sind Heringssalat und Eintöpfe aller Art. In Köln erfreuen nach wie vor die traditionellen regionalen Gerichte großer Beliebtheit wie z. B. "Himmel un Äd mit Flönz" (Himmel und Erde mit Blutwurst), Erbsensuppe oder "halver Hahn" (Käsebrot). Dazu serviert der Köbes das obligatorische Kölsch. In den großen Kölner Sitzungssälen herrscht allerdings Weinzwang. Auf der Beliebtheitsskala stehen aber auch Kartoffelsalat mit Würstchen oder Frikadellen ganz weit oben. Am Niederrhein trinkt der Jeck dazu Pils, Altbier und so manches Schnäpschen. In Richtung Oberrhein ist häufig Wein das bevorzugte Getränk.
Karneval in aller Welt

Basel: Von unseren südlichen Nachbarn, den Schweizern kennen wir die “Baseler Fasnacht“. Die Fasnacht verläuft anders als in Deutschland, dort sind Zuschauer und Akteure streng voneinander getrennt. Die Baseler Fasnacht beginnt am Montag nach Aschermittwoch und endet am Donnerstagmorgen um 4.00 Uhr. In aller Herrgottsfrühe um 4:00 Uhr geht es los mit dem "Morgestraich". Dann ziehen die so genannten Cliquen mit ihren Flöten und schaurig schönen Masken (Larven) durch die verdunkelte Basler Innenstadt. In den nächsten 72 Stunden haben fast alle Kneipen durchgängig geöffnet. Der kulinarische Karnevalshöhepunkt besteht aus traditionellen Fasnachtsspeisen wie Mehlsuppe, Zwiebel- und Käsewähe (pikanter Zwiebel- bzw. Käsekuchen, der meist warm gegessen wird).
Venedig: Der wohl edelste Karneval wird in Venedig zelebriert. Er dauert dort 10 Tage und endet am Aschermittwoch. Jedes Jahr gibt es ein anderes Motto, in der Lagunenstadt trägt man dazu Kostüme im Stil des Spätbarock und venezianische Masken nach dem Vorbild der Comedia del Arte. Natürlich essen auch die Venezianer viel und gern, u. a. die Chiacchiere, das frittierte Gebäck ist eine bekannte Spezialität, die je nach Region mit kleinen Abwandlungen zubereitet wird. Früher gab es dazu eine Spezialsauce aus Schweineblut. Heutzutage taucht man das Gebäck lieber in eine "Sanguinaccio" (Schokoladensoße). Auf keinen Fall darf am "martedi grasso" (fetter Dienstag) die Lasagne fehlen. Es gibt sie regional in unterschiedlichen Variationen, Grundzutaten sind aber immer Mozzarella, Ricotta und frittierten Hackfleischbällchen.

New Orleans: Ein Touristenmagnet ist der Karneval in New Orleans. Das Frech Quarter ist bekannt für seine prachtvollen Umzüge am "Mardi gras" (franz. "fetter Dienstag"). Prächtige Festwagen und buntkostümierte Tänzer ziehen zum Rhythmus von Jazz Musik, Rhythm and Blues, Rock and Roll und Dixi Sound durch die Straßen. Wer sich bei dieser multikulturellen Veranstaltung mit afrikanischen und karibischen Einflüssen nicht mitreißen lässt, ist selber schuld. Traditionell wird in New Orleans King Cake gebacken mit leckeren Füllungen aus Käsesahnecreme und Beeren. Die Kuchen werden mit aufwendig mit Zuckerguss in den Mardi gras-Farben lila, grün und gold verziert. Der King Cake wird zum Gedenken an die heiligen drei Könige, soll an die Tradition des Schenkens erinnern. In den Anfängen dieser Tradition enthielt der Kuchen Babyfiguren aus Gold oder Porzellan. Heute sind die Figürchen nur noch aus Plastik. Wer das Kuchenstück mit der Figur erwischt muss die nächste King Cake-Party auszurichten.
Rio de Janeiro: Man sagt, Karneval in Rio sei die größte Party der Welt. Zu dieser Zeit zieht es tausende Touristen an den Zuckerhut. Als 1888 die Sklaverei abgeschafft wurde gab es kurze Zeit später in Recife den ersten Karnevalsumzug. Die erste Sambaschule entstand 1928 in Rio de Janeiro. Seitdem sind sie der Mittelpunkt des Karneval. Die großen Sambaschulen liefern sich mit bis zu 4000 Teilnehmern pro Schule einen Wettkampf. Die Sieger des Wettkampfs leiten die große Parade im Sambodrom ein. In ihren prächtigen Kostümen mit viel Glitzer und Federn zeigen die Frauen viel Haut. Begleitet wird das Ganze von Feuerwerk und Trommeln. Auf den Ladeflächen von großen Lastwagen mit phantasievollen Aufbauten spielen Livebands. Diese Wagen nennt man Tri Eletricos weil sie mit riesigen Boxen bestückt sind. Am Wegesrand gibt es zahlreiche Stände, die Street Food und Cocktails anbieten. Sehr beliebt ist der brasilianische Eintopf Feijoada, mit schwarzen Bohnen und verschiedenen Fleischsorten.

Wir sind auch in der Karnevalszeit für Sie erreichbar und haben für Ihre Sorgen und Nöte ein offenes Ohr

IhrTeam

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