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Wegschauen – Schweigen – Vertuschen!  

Liebe Leser,

Es ist unfassbar, was unter dem Deckmantel von Nächstenliebe in der Kirche vor sich geht. Man möge die Frage verzeihen: "Ist die Kirche Auffangbecken für pädophil veranlagte Männer?" Experten schätzen, dass ca. 2 - 4 % der Kirchenmänner diese sexuelle Abartigkeit im Schutz der Kirche ausleben. Wer früher aufflog, wurde versetzt. Wenn sexuelle Übergriffe an Kindern in seltenen Fällen doch einmal bekannt wurden, spielte die Kirche diese Taten als Einzelvorkommnisse herunter. Die Opfer der "frommen Kinderschänder" leiden ein Leben lang.

Gestörte Sexualität

Warum aber bloß neigen katholische Kleriker stärker zu sexuellen Übergriffen? "Man muss sich fragen, welche Menschen den Weg wählen, im Zölibat zu leben", sagt Annegret Laakmann von "Wir sind Kirche" zu stern.de. Die Reformbewegung entstand 1995 nach einem Aufsehen erregenden Missbrauchsskandal in Österreich. Sie sammelte in Deutschland und Österreich über zwei Millionen Unterschriften für ihre Forderung nach einer grundlegenden Erneuerung der katholischen Kirche. (Quelle: Stern.de)

Ein weiterer Skandal ist die Haltung der Kirche gegenüber den Opfern. Die Kirche betrieb Schadensbegrenzung, in dem sie Opfern Schweigegeld anbot und ihnen auch noch Schuldgefühle einredete. Deshalb vermute ich, dass aus Scham eine Vielzahl der Täter erst gar nicht angezeigt wurde. Wie viele dieser gedemütigten Menschen als Ausweg den Suizid gewählt haben, bleibt wohl auf ewig im Dunkel. Bleibt zu hoffen, dass ihren Seelen durch eine höhere Instanz Gerechtigkeit wiederfährt.

"Gott sei Dank" funktioniert das Abwiegel Verhalten der Kirche seit dem Skandal am Berliner Canisius-Kolleg nicht mehr. Die schwarzen Schafe im Talar rufen die unterschiedlichsten Reaktionen bei den Gläubigen hervor. Bei konservativen erzkatholischen Mitgliedern sind die Reaktionen eher verhalten. Es wird entsetzt getuschelt, danach folgt Schweigen, getreu der Devise - was nicht sein darf, dass nicht sein kann. Wieder andere ziehen die Konsequenzen und treten aus der Kirche aus.

Sexualität und sexuelle Gewalt sind nach wie vor Tabuthemen. Kirchliche Vertreter äußern sich zögerlich und nur wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Mittlerweile bietet sie den traumatisierten Opfern eine lächerlich gering anmutende finanzielle Entschädigung an, für ein oftmals jahrelanges Martyrium. Ganz anders in Amerika, dort werden empfindlich hohe Geldstrafen verhängt. Es gibt mehr als 10.000 Klagen, die einige amerikanische Bistümer in die Pleite führen könnten. In Australien wurden mehr als 100 Geistliche rechtskräftig verurteilt. Aus Irland weiß man von einigen tausend Missbrauchsopfern, in jüngster Zeit wurden 300 weitere Fälle bekannt.

In Deutschland ist die Zahl der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren gegen Geistliche weiter gestiegen. Nach einer SPIEGEL-Umfrage unter allen 24 deutschen Generalstaatsanwaltschaften, an der sich 15 beteiligten, wird derzeit gegen mindestens 14 Priester wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelt. Hinzu kommen Verfahren gegen elf weltliche Lehrer und Erzieher. (Quelle: Spiegel.de. hpi/dpa)

Die katholische Kirche, eine Glaubensgemeinschaft mit zwei Gesichtern. Sie predigt vordergründig von Liebe und Wahrheit. Schreckt aber selbst vor Lug und Trug nicht zurück, wenn sie einschüchternd mit Teufel, Hölle und ewiger Verdammnis droht. Kinderschänder im Talar fügen dem Image der Kirche irreparable Schäden zu, deshalb ist die starre Haltung der Kirche kaum nachvollziehbar. Dieses Thema wird wohl noch lange die Gemüter erhitzen, bis man sich zu einer Lösung durchringt.

"Jesus ist nicht gekommen eine neue Religion zu bringen, sondern das Leben." Dietrich Bonhoeffer

Ich kann nur sagen: “Die Inhalte der katholischen Lehre sind wunderbar – aber die Arbeitsweise des Bodenpersonals lässt in einigen Fällen sehr zu wünschen übrig“. M. Beer, Autorin facella Feuilleton

Abschließend bleibt zu sagen, facella stellt sich auch kritischen Themen, möchte aber niemanden wegen seines Glaubens zu nahe treten.

Wir wünschen unseren Lesern eine gute Zeit

IhrTeam

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