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Moderne Hexen.       

Liebe Leser, 

im Sommer habe ich einen schönen Tagesausflug in den Wald unternommen. Das Wetter war herrlich und ich konnte ich mal so richtig durchatmen. Am Waldrand entdeckte ich eine junge Frau mit Korb. Ich beobachtete sie eine Weile, sie pflückte gelbe Blüten von einem Strauch. Das interessierte mich, deshalb sprach ich sie an. Sie sagte: “Heute ist ein guter Tag für Johanniskraut, es wächst an sonnigen trockenen Stellen deshalb kann man es besonders gut an Waldrändern und Böschungen finden.“ Wir kamen ins Gespräch, ich erzählte von meiner Großmutter. Sie arbeitete im Sauerland als Hebamme. Gerade in der Nachkriegszeit als Medikamente fehlten, war es hilfreich, dass sie eine Menge über Kräutern wusste. Die junge Frau zwinkerte mir zu und meinte: “Sie kommen also auch aus einer “Hexenfamilie“. Mein Name ist übrigens Ela, von Beruf Vollzeithexe.“ Ich war natürlich Feuer und Flamme und habe sie gleich gefragt ob sie mir mehr darüber erzählen möchte. Das wollte sie gerne, deshalb hat sie mich zu sich nach Hause eingeladen. Auf dem Weg dorthin pflückte sie am Wegrand auch Kamille und sagte dabei fröhlich Karl Heinrich Waggerls Gedicht von der Kamille auf:

"Die Kraft, das Weh im Leib zu stillen, verlieh der Schöpfer den Kamillen.
Sie blühn und warten unverzagt auf jemand den das Bauchweh plagt.
Der Mensch jedoch in seiner Pein glaubt nicht an das, was allgemein
zu haben ist. Er schreit nach Pillen. Verschont mich, sagt er, mit Kamillen,
um Gotteswillen!!

Dort angekommen habe ich nicht schlecht gestaunt, was ich da sah hatte mit der landläufigen Vorstellung von Hexenhaus nicht viel zu tun. Das hübsche Haus direkt am Dorfeingang, war eine Art modernes Fachwerkhaus mit großen hellen Fenstern aber mit knorriger Eingangstür, daneben zum Schutz ein großer Holunderbusch. Das hübsche Gärtchen mit einer Bank, Rosen und vielen Kräutern wirkte sehr einladend.

Als Ela die Haustür öffnete, sah ich unter dem Treppenabsatz einen Staubsauger. Grinsend sagte sie: “Es ist wirklich nur ein Staubsauger, zur Fortbewegung nutze ich am liebsten das Fahrrad. Leider macht sich ein Hexenhaushalt nicht von alleine. All die lästigen kleinen Alltagspflichten wie Hausarbeit, Buchhaltung und Steuererklärung wollen erledigt werden wie überall. Informationen hole ich mir aus dem Internet und aus Büchern und nicht wie mancher vielleicht glauben mag, aus einer Kristallkugel.“

Ela führte mich in ihre urige, lichtdurchflutete Küche. Dort empfing mich ein wunderbarer Duft. Dieser Duft entströmte getrockneten Kräutersträußen, die an den Balken der Decke befestigt waren. Wir machten es uns bei einem köstlichen Apfel- Holundertee gemütlich. Ela erzählte mir, dass sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht hätte. Außerdem arbeite sie mit Heilenergien und wann immer es ihre Zeit erlaubte ginge sie zum Kräutersammeln. Schließlich hätte sie ihre Kräuterapotheke fast vor der Haustür, manches würde sie aber auch beim netten Apotheker um die Ecke oder im Internet bestellen. Aus den unterschiedlichsten Ingredienzien stelle sie dann Kräutermischungen für verschiedene Teesorten und Räuchermischungen her. Auch Salben, Tinkturen auf Alkoholbasis, Heilöle und Heilweine habe sie im Angebot. Sie führte mich in einen kühlen, dunklen Vorratsraum wo sie alle ihre Kräuterschätze lagerte.

Etwas später, während des Rundgangs durch ihr Haus öffnete sie eine sehr alt aussehende Holztür. Hier hatte ich das Gefühl eines Zeitsprungs, fühlte mich zurück versetzt in längst vergangene Zeiten. Auf dem Boden war ein riesiges Pentagramm. Der Raum wirkte mit dem Hexenaltar wie das Bühnenbild einer Hexenküche. Die künstlich gestalteten Wände machten den Eindruck eines alten Gewölbes, bestückt  mit Fackeln und künstlichen Spinnweben. Im Kamin hing ein großer Kupferkessel mit einem riesigen Holzlöffel. Direkt daneben ein sehr alter Apothekerschrank mit Kräutern, Retorten, allerlei Tiegeln und anderen seltsamen Gegenständen. Sie sagte verschmitzt: “Ein kleines Hobby von mir. Ich sammle diese alten Sachen mit Leidenschaft. Manches davon habe ich auf Floh- und Antikmärkten entdeckt. Auch im Internet bin ich schon fündig geworden.“

Sie ging zum Altar und zeigte auf ein dickes, alt aussehendes Buch. “Das ist mein Buch der Schatten”, so  nennt sich das Arbeitsbuch einer Hexe. Darin sammle ich z. B. die Beschreibung und Verwendung von Kräutern, Rezepte und Telegrafenleitungen.  Auch meine Ideen und persönlichen Erfahrungen halte ich in diesem magischen Buch fest.“

Als ich sie zu Ritualen befragte, erklärte sie mir Folgendes:  “Jedes Ritual ist anders, es wird für jeden Menschen individuell abgestimmt. Es gibt wichtige Grundregeln um Rituale gefahrlos auszuführen: 1. Rituale sollten niemals in krankem oder geschwächten Zustand durchgeführt werden. 2. Zelebriere niemals ein Ritual ohne den schützenden Kreis. 3. Rituale dürfen nicht in böser Absicht durchgeführt werden. Ein ganz wichtiger Teil von Ritualen ist die Verwendung von Symbolen.  Jede Art von Symbolik wird zum Träger der Botschaft, durch sie wirkt die Magie. Ich beginne meine Rituale mit der Reinigung, bzw. Ausräucherung des Raumes. Danach segne ich ihn und rufe die Elemente an. Das trägt dazu bei, mein Alltagsbewusstsein zu verlassen. Auf diese Weise schaffe ich einen "Raum zwischen den Welten". Die verwendeten Symbole und Handlungen bewirken den magischen Wandel.“ Ich nickte anerkennend und sie sagte: “Meine Arbeitsweise kombiniert neues und Altes Wissen, d. h. nicht nur Gesundheitsberatung, Heilfasten, Massagen und Klangschalentherapie, sondern auch hellsichtiges Kartenlegen, Rituale, Räucherungen und weiße Magie. Hin und wieder mache ich für Räucherungen auch Hausbesuche, außerdem biete ich noch Kräuterführungen an. Für eine Hexe ist es wichtig, im Einklang mit der Natur zu leben.“ Dann sagte sie: “Komm mit, ich zeige dir jetzt meinen Praxisraum“.

Dieses Zimmer strahlte Ruhe und Behaglichkeit aus. Der große helle Raum war mit seinen warmen Farben, gemütlicher Sitzecke und dem Duft einer angenehmen Zitrusnote ein krasser Gegensatz zu der Hexenküche. An einer Wand prangte das decken hohe Wandbild von Erzengel Raphael. Auf den Fensterbänken standen wunderschöne Orchideen und Duftöllampen. Außerdem sah ich einen großen alten Schreibtisch mit PC, Stethoskop und Blutdruckmessgerät. Daneben ein Aktenschrank und ein Regal, angefüllt mit Fachbüchern. Unter der Decke schwebte eine lustige handgemachte Hexe auf einem Besen. Versteckt hinter einem Paravent standen die Massageliege und ein Regal mit verschiedenen Massageölen. Ela sagte: “Hier behandle und berate ich meine Kunden in einer Wohlfühlatmosphäre. Sie bemerkte meine Begeisterung und erzählte mir: “Früher habe ich als Physiotherapeutin gearbeitet, das kommt mir heute zugute. Es hat einige Jahre gedauert, bis ich mir diesen Traum erfüllen und von meiner Arbeit leben konnte.“

Ela erzählte mir, sie wäre eine freie Hexe, d. h. sie gehört keinem Hexenzirkel an. Einmal im Jahr, am 2. Februar würde sie aber mit zwei befreundeten Hexen Imbolc, das Fest des Lichtes feiern. “Wir Hexen feiern, die Erholung der Göttin von der Geburt des Gottes und dass die Tage wieder länger werden. Deshalb sind die Farben von Imbolc auch weiß und orange. Überall im Haus  entzünden wir Kerzen. Bei unseren Ritualen bilden wir einen Kreis mit Kerzen und zum Räuchern arbeiten wir mit einer Mischung aus  Zimt, Myrre, Weihrauch und Rosmarin. An diesem Festtag wird der Hexenaltar mit einem Kranz der ersten Frühjahresblüten z. B. Schneeglöckchen geschmückt. Während des Rituals erhält die Göttin Milch, Käse  und Kräutertee als Opfergaben.“

Als ich auf meine Uhr sah, war ich ganz erstaunt, die letzten Stunden waren wie im Flug vergangen. So ist das wohl, wenn man eine Hexe besucht. Es dämmerte schon als ich mich auf den Heimweg machte. Zum Abschied schenkte mir Ela ein Fläschchen Johanniskraut. Ich bin ganz begeistert, weil es mir bei Muskelschmerzen schon häufig gute Dienste geleistet hat.

Weiße Magie, Rituale, Hellsehen und Kartenlegen, sind Vertrauenssache.

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